Statuten und Richtlinien zur Förderung religiöser Einheit und zur Wahrung christlicher Werte
Gültig für alle teilnehmenden Religionsgemeinschaften im Geist gegenseitigen Respekts und christlicher Liebe.
§1 Zweck und Ziele
Diese Leitlinien sollen friedliches Zusammenleben, respektvollen Dialog und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Religionsgemeinschaften foerdern. Sie gruenden auf dem gemeinsamen Streben nach Wahrheit, Frieden und Naechstenliebe, wie es in christlichen Werten zum Ausdruck kommt.
§2 Grundprinzipien
Würde und Respekt
Jede Religionsgemeinschaft anerkennt die unveraeusserliche Wuerde jedes Menschen und seines Glaubens.
Toleranz und Gleichberechtigung
Unterschiedliche Glaubensüberzeugungen werden respektiert, aggressive Bekehrungsversuche abgelehnt und keine Gruppe betrachtet sich als anderen überlegen.
§3 Kommunikation und Dialog
Gemeinsame Treffen der beteiligten Gemeinschaften sollen mindestens zweimal jährlich stattfinden. Gespräche werden offen und ehrlich geführt und zielen auf gegenseitiges Verständnis. Konflikte werden durch Mediation und respektvolle Diskussion behandelt; ein gemeinsamer Ethikausschuss kann beratend unterstützen.
§4 Gemeinsame Initiativen
Gemeinschaften arbeiten bei sozialen und karitativen Projekten zusammen, etwa in der Hilfe für Wohnungslose und Bildungsprogrammen. Bei gemeinsamen Veranstaltungen wird Raum für geistlichen Ausdruck ohne missionarische Absicht geschaffen.
§5 Wahrung christlicher Werte
Jedes Handeln wird von Liebe, Mitgefühl und Sorge für andere geleitet. Christliche Friedensethik wird im Gemeindeleben und im Dienst an der Gesellschaft aktiv gelebt. Ehrlichkeit, Treue und Zuverlässigkeit sind grundlegende Prinzipien.
§6 Schlussbestimmungen
Diese Leitlinien sind freiwillig, aber für alle teilnehmenden Gruppen verbindlich. Änderungen erfordern den Konsens aller beteiligten Parteien.
